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Meinhardswinden, 24.10.2026 Cross-Premiere in der Feuchtlach

Keine Unterstützung vom Hauptverein - so verabschiedete sich der TSV Flachslanden vor Jahresfrist aus der Crossserie. So wurde für heuer ein neuer
Veranstalter gesucht, um die Crossserie weiterhin am Leben zu erhalten. Nachdem Feuchtwangen, Dinkelsbühl und auch Rohr weiterhin antreten, ging nun
der Blick nach Ansbach. Erstmalig seit dem Hofgartenlauf 2008 sollte die Leichtathletikabteilung des TSV Ansbachnun wieder eine Laufveranstaltung
ausrichten. Leicht war die Suche nach einer Strecke nicht, da diese ja auch naheliegende Infrastruktur bieten sollte. In Meinhardswinden fanden wir dann
etwas. Eine Schule mit Toiletten und Duschen, einen kleinen Sportplatz als Start-/Ziel-Areal und auch Waldstrecken in der Feuchtlach,wo das Forstamt
keine Steine in den Weg legte. Elke fand gute Wege, Flo, Bernd und ich haben es dann Anfang August klar gemacht. Die Strecke ist eher als leicht zu
bezeichnen, doch die Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden, auch wenn es hier und da mal etwas hakte - Premiere eben.

Über lange Zeit schaute es wirklich nach Herbstwetter aus: Wind und immer wieder Regen. Das Mittelstreckenrennen war nach den Nachwuchsrennen der
vorletzte Lauf des Tages. Für mich etwas suboptimal, da ich vorher noch fotografierte. Dann sorgte Jürgen Scheibenberger für Bilder und ich brachte noch
eine Noterwärmung unter. Ein bisschen hin und her zwischen Schule und Wald und irgendwo auch noch Alibi-Steigerungen.
Um 12 Uhr sollte das Mittelstreckenrennen beginnen. Wir hatten etwas Verzug und es dauerte auch lange bis alle abgehakt waren. Immerhin standen dann
35 Läufer und Läuferinnen an der Sartlinie, fünf mehr als geplant und deutlich mehr als auf der Langstrecke. Als es dann losging, lief es entgegen allen
Befürchtungen ganz gut. Wir hatte ja etwa 50 Meter bis zur angen Rechtskurve und da zog sich das Feld schon etwas in die Länge. Wie erwartet, lief es die
ersten 1000 Meter recht zäh. Vor allem betraf dies die lange und schnurgerade Silberallee: Wind von vorne und ganz leicht bergauf.Als es dann auf etwas
crossigen Wegen weiterging, war ich auch locker. Anfeuerungen kamen von überall, wo Streckenposten waren und natürlich nach der ersten Runde. Ich
konnte dann auch zwei Plätze gutmachen. Die zweite Runde war dann sogar etwas schneller und ich zog auch noch einen Endspurt durch, obwohl keine
Gefahr mehr bestand. Nach 17:17 Minuten war es dann wie schon in Feuchtwangen in der M60 der erste Platz vor Stefan Reuter.

Nach kurzer Erholung suchte ich dann alle meine warmen Klamotten zusammen, um die Langstrecke zu verfolgen. Da kam dann auch die Sonne raus und
es gab im sonnigen Herbstlauf doch ein schönes Rennen zu sehen. Bratwürste und Kaffee gab es dann auch noch, bevor wie wieder zusammenräumten.
Am Abend war nichts mehr davor zu sehen, dass hier der erste Ansbacher Crosslauf neuer Zeitrechnung stattfand. Für den 23. Oktober 2027 steht bereits die Zweitauflage im Kalender.
Nach der leichtesten Strecke der Serie wartet nun die schwerste Strecke auf uns - am 14. November in Feuchtwangen.

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