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Leutershausen, 04.07.2026 Klare Siege für Christian Dürr und Lavina Burghardt

Der kleine Triathlon mit dem großen Kultstatus", so titulierte der bayerische Triathlonverband kürzlich in einem Onlinebericht zum Altmühltriathlon
des TV Leutershausen. Am 31. Januar, Punkt 8 Uhr, öffnete sich das Meldefenster für die 35. Auflage. Cheforganisator John Müller konnte zusehen
, wie die Meldeliste volllief und musste nach 45 Minuten die Reißleine ziehen. Alle 120 Startplätze w aren vergeben und 15 Minuten später schloss er auch die Warteliste. Die familiäre Veranstaltung mit dem Schwimmabschnitt in einem Flussbad ist
eben auch überregional sehr beliebt.
Wie so oft, sorgte auch wieder einmal das Wetter für besondere Herausforderungen. Es waren nicht die
angenehmen Temperaturen und auch nicht die mit über 22 Grad gut erwärmte Altmühl. Dafür wehte ein kräftiger und böiger Westwind, welcher zunächst ausbremste und in der Brünst als Seitenwind höchste Aufmerksamkeit
erforderte. Dafür schob er die Radler mit bis zu 50 km/h den Berg hinunter zurück nach Leutershausen. Die schnellsten Männer waren in der ersten Startgruppe eingeteilt. Nach 500 Metern und 6:18 Minuten in der
Altmühl entstieg Tobias Müller (Herrieder Aquathleten) als erster dem nassen Element. Ihm folgten nach 6:31 Minuten Andreas Schmidt (Tri TV Bad Mergentheim) und weitere acht Sekunden später der erst neunzehnjährige
Leon Albrecht vom TV Leutershausen, eigentlich als starker Läufer bekannt. Die Entscheidung im Kampf um den Tagessieg fiel auf den 22 Radkilometern. Der bereits viermalige Sieger
Christian Dürr (TV Ochsenfurt) war hier einfach nicht zu bremsen und wandelte mit einem Radsplit von 32:22 Minuten seinen Rückstand in einen Vorsprung von etwa 50 Sekunden um. Als Zweiter stieg Josef
Heuler (Radhaus Ansbach) vom Rad, weitere 40 Sekunden später folgte Müller.
Somit war die Entscheidung um den Tagessieg praktisch gefallen. Dürr ist trotz seiner 42 Lebensjahre als exzellenter Läufer bekannt und baute auf
den fünf Kilometern mit seiner Zeit von 17:45 Minuten seinen Vorsprung weiter aus. Vor stimmungsvoller Kulisse blieb die Uhr bei 57:24 Minuten
stehen, lediglich 21 Sekunden über den im Jahre 2023 von Tim Frisch (LaCarrera TriTeam Rothsee) aufgestellten Streckenrekord. Im Kampf um
Rang Zwei gab es noch einen Positionswechsel, denn mit einer Laufzeit von 19:18 Minuten war der bereits 45-jährige Aquathlet Müller eine Minute schneller al s der zwanzig Jahre jüngere Radsportler Heuler und hatte am Ende einen Vorsprung von 29
Sekunden. Mit seiner Zeit von 1:00:15 Stunden widerstand für Müller die magische Ein-Stunden-Marke nur knapp. Rang Vier ging an den Bad Mergentheimer Schmidt. Nach einem
schnellen Lauf von 18:25 Minuten finishte Simon Bauer (TV Leutershausen) als Fünfter und sicherte sich damit zum zehnten Mal den Stadtmeistertitel. Andreas Schmidt (SVU
Moderner Fünfkampf) war auf dem Laufabschnitt sogar 23 Sekunden schneller als Bauer und belegte am Ende Rang Sechs. Der Ansbacher Dominik Friedrich (MTV Ingolstadt)
glänzte mit einer Laufzeit von 16:52 Minuten und kämpfte sich damit auf Platz Sieben vor. Als Jüngster des Feldes finishte der neunzehnjährige Leon Albrecht (TV Leutershausen) als Zehnter.
Die Damen stürzen sich gemeinsam 13 Minuten später in die Altmühl. Bereits nach 6:37 Minuten verließ Lavina Burghardt vom Post SV Tübingen als erste das Wasser.
Lediglich zwei Männer der ersten Gruppe waren schneller als sie. Auf dem Rad baute die 24-Jährige ihren Vorsprung bis auf sechs Minuten aus. Ihre Vereinskollegin Annika Hofmann
unterbot auf dem abschließenden Laufabschnitt als einzige Frau mit 19:34 min die 20-Minuten-Marke, doch Burghardt sicherte mit einem neuen Streckenrekord von 1:03:41 Stunden den Gesamtsieg. Damit war sie zehn
Minuten schneller als bei ihrem ersten Auftritt vor zwei Jahren, lediglich fünf Männer waren heuer im "Fernduell" schneller als die Tübingerin. Ihre
Vereinskameradin Annika Hofmann sicherte sich auf dem abschließenden 5 Laufkilometern den zweiten Platz und verwies hier die starke Radlerin,
aber eher mäßige Schwimmerin Johanna Nichterlein (TSV 2000 Rothenburg) auf Rang Drei. Mit Daniela Fichter folgte eine weitere Vertreterin des
Post SV Tübingen. Rang Fünf ging nach 1:12:38 Std. an Marlene Bauer (TV Leutershausen), die sich damit zum fünften Mal die Stadtmeisterschaft
sicherte. Als schnellste Jugendliche erwies sich hier die siebzehnjährige Emma Fohrer (Herrieder Aquathleten), die nach 1:14:51 Stunden Neunte wurde.
19 Staffeltrios teilten sich die drei Abschnitte als Staffel. Mit über zwei Minuten Vorsprung setzte sich hier nach 1:03:05 Stunden ein
Nachwuchsteam der Herrieder Aquathleten in der Besetzung Darius Jechnerer, Jonathan Böhm und Jan Schmitt durch.

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