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F ürth, 07.02.2026 Start ins Ungewisse: 800 m mit Endspurt Es war ein Start ins Ungewisse. Nach der langen Pause wollte ich
die Gelegenheit nutzen, unterm Dach die 800 Meter zu laufen, einfach mal wieder eine Mittelstrecke. In Franken bietet sich da natürlich das Seniorensportfest des LAC Quelle Fürth an, welches
heuer bei seiner 36. Auflage den Namen des im Vorjahr verstorbenen Dieter Krumm trägt. Selbiger war erfolgreicher Sportler, Trainer und Organisator und begründete auch die Tradition des Seniorensportfestes.
Ich habe im Januar, bevor der Schnee kam, auch dreimal etwas Bahntraining gemacht, was dies bringt, wusste ich natürlich nicht. 17 Meldungen lagen für die 800 Meter vor, so gab es zwei Zeitläufe.
Zuerst der B-Lauf mit neun Teilnehmern, dann der A-Lauf mit acht Teilnehmern. Das Einlaufen auf den wenigen schneefreien Wegen im Farrnbachtal ve rlief auch planmäßig, wie auch die finalen Antritte
in der Halle. Von den neun Gemeldeten des B-Laufes waren auch alle da, so wurde es doch eng an der Evolvente. Der Schuss kam und sofort ging das Gedränge los. Auf der Gegengeraden hatte es
sich dann eingespielt. Vier Personen waren vor mir und vier auch hinter mir. Ich hatte allerdings schnell das Gefühl, dass es für mich etwas zu schnell war. Dann zog auch schon Brigitte Rupp an
mir vorbei Frank Grumann machte ein paar Bilder und denen ist zu entnehmen, dass ich nach der zweiten Runde den Roland Bass und Konrad Ernst direkt hinter mir hatte. Letzteren hatte ich
jedoch nicht bewusst wahrgenommen. Spätestens zur Rennhäfte spürte ich das Tempo endgültig in meinen Beinen. Wahrscheinlich war ich da eh langsamer und so zogen Roland auch
vorbei. Als die Glocke ertönte, blieb jedoch mein Rückstand konstant und ich hatte nun doch die Motivation für eine schnelle Schlussrunde. Ausgang der Gegengeraden habe ich die Lücke fast zulaufen
können und musste in der Kurve nach außen. Den Schwung konnte ich dann auf die Zielgerade mitnehmen, als ich Roland und Brigitte passieren konnte und den Vorsprung
auch ins Ziel rettete. Die beiden hatten auch ein gutes Tempo drauf. Es war dann eine knappe Angelegenheit, Frank hat den Zieleinlauf fotografisch verewigen können. Für
meine Wunschzeit von 3:0X reichte es nicht, die Uhr blieb bei 3:11,47 stehen. Roland folgte dann in 3:12,14, Brigitte in 3:12,38 und Konrad in 3:12,92. So waren dann auch
wieder vier vor und vier hinter mir, in der M60 war es hinter Michael Amann und Walter Engler Rang Drei. Es hatte sich aber auf jedem Fall gelohnt, den Hallenstart zu nutzen.
Vielleicht war es gut, dass ich nicht wusste, wie ich in der Zeit liege, sonst hätte ich mich vielleicht aufgegeben. So war ich in der Schlussrunde noch motiviert und habe noch gut spurten können.
Frank schickte dann den A-Lauf auf die Reise, hier waren es von den acht Gemeldeten nur vier Läufer, von denen drei finishten...

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