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Sulzbach (Main), 22.02.2026 Die Serie hält

Normalerweise wäre ich an diesem Sonntag bei den Bayerischen Crossmeisterschaften in Regensburg gewesen. Nach dem Crosslauf in Kahl
und den Ergebnissen von Haibach, so ich nicht vor Ort war, stelle ich fest, dass man auch einmal die Serie beim 20. MainEnergie Cross-Cup
vollmachen könnte. Wie bei uns braucht man dort drei Ergebnisse aus vier Läufen, im Gegensatz zur Ansbacher Serie gibt es hier aber auch auf
der Mittelstrecke Altersklassenwertungen. In Kahl war ich in der M60 vor dem Alzenauer Matthias Lippert siegreich, in Kahl war er in meiner
Abwesenheit vorne. So musste ich trotz des ungünstigen Sonntagstermins wieder nach Unterfranken und zwar zum 21. Crosslauf des LuT
Aschaffenburg, welcher südlich der Kreisstadt in Sulzbach (Main) stattfindet. Start war um 10 Uhr und bei der Bahn klappte alles, so dass ich um
9:10 Uhr auf dem Sulzbacher Bahnhof aufschlug. zügiger Fußmarsch zum Grillplatz, eine Person schien mir zu folgen.
Startunterlagen holen, zehn Minuten Noterwärmung, Umziehen - das musste reichen. Vor dem Wind schützte der Wald, aber ein kurzer Streckentest zeigte mir, dass ich da mit Spikes laufen
werde - die Entscheidung war richtig. Dann setzte auch leichter Regen ein. Im Gegensatz zum Lauf in Kahl wurde nicht namentlich aufgerufen. Wer da war, war eben da. Pünktlich ging es los und
ich kam wider Erwarten auch gut ins Rennen. Zwei Runden und insgesamr 3,6 Kilometer lagen vor uns. Der erste Teil der Strecke ist ein recht flacher Waldweg mit relativ festem
Untergrund, einige nasse Stellen gab es doch. Hier sortierte sich das 50-köpfige Feld erst einmal ein, nur leicht ging es bergan. Nach einem Kilometer bogen wir auf einem
Schotterweg ein und es ging bergab. Hier konnte man mal kräftig auf die Tube drücken. Dann erschienen immer mehr Warnzeichen auf dem Weg, mit Sägespänen gestaltet. Es ging
dann auch scharf nach rechts und hier war es sehr schlammig. Nachfolgend galt es, auf 500 Metern Trailstrecke die verlorenen Höhenmeter zurückzuholen. Das zog schon ganz schön in den
Beinen. Noch etwas im Flachen, dann war die erste Runde absolviert. Nun kannte ich die Runde nicht nur von Plänen, sondern auch in Natura. In der zweiten Runde machte ich dann
noch ein paar Plätze gut. Am Schlussanstieg drückte ich dann auch noch etwas auf die Tube, weil hinter mir doch noch etwas Bewegung war.
Oben hatte ich auf jedem Fall Gummibeine, aber es geschah nichts mehr. Nach 19:08 Minuten war ich im Ziel und es gab erst mal zwei Becher
heißen Tee. Dann hinüber zur Grillhütte und dort traf ich beim Umziehen meinen Verfolger vom morgendlichen Fußmarsch wieder. Es war der
Aschaffenburger Maximilian Friedel, der Gesamtzweiter wurde. Dritter wurde der überragende Darmstädter Michael Waraus und damit war klar,
dass ich hinter selbigen in der M60 Zweiter wurde. Matthias Lippert folgte als Dritter und dann stand ich später gestärkt mit Kaffee und Würstchen auf dem Podium, Michael war leider nicht vor Ort.
Nun muss ich nach Stockstadt und muss in der M60 mindestens Dritter werden. Dann wäre ich mit Matthias punktgleich und somit wären wir
gemeinsame Sieger. Auf Pang 1 oder Zwei würde ich die Serie alleine gewinnen, sofern Micha hinter mir ankommt. Micha hat aus drei Rennen sechs Platzpunkte, ich aktuell aus zwei Rennen deren Drei...


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