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Büchenbach, 28.02.2026 Dritter M60-Sieg in Folge

Der 95. Büchenbacher Waldlauf, eine schöne familäre Veranstaltung des TV 21 Büchenbach - da geht man gerne hin. Wenn nichts
dazwischenkommt, müsste es dann im Herbst 2028 die 100. Auflage geben - hoffentlich nicht zeitgleich zu einen unserer Crossläufe. Start und Ziel, Siegerehrungen für alle, Umkleiden, Toiletten, Speis und Trank inklusive Bratwurstgrill - alles liegt dicht beisammen.
Zur 95. Auflage hat sich der Winter verzogen. Es war bereits angenehm mild und im Wald auch windgeschützt. Da ich zeitig vor Ort war, spazierte ich gleich den ersten Teil der Strecke ab,
welcher vom Untergrund manchmal etwas heikel ist. Doch auch hier war es bis auf einige kleine Stellen gut abgetrocknet, Spikes brauchte man also nicht. Gemeldet war ich wie immer für die
Kurzstrecke und die 3,64 Kilometer lange Runde war wie immer unverändert. 24 Läufer und Läuferinnen standen dann Punkt 12 Uhr (auch wie immer) am Start. Abhaken durch den Starter, ein Gemeldeter
fehlte. Dann der Startschuss - los ging. Großes Gedränge gab es nicht, die schnellen Jungs liefen gleich vorneweg. Nach 200 Metern war noch Wolfgang Wenny neben mir, bis er sich ab der ersten Linkskurve langsam
absetzte. Dies war auch die letzte Platzierungsänderung aus meiner Sicht, denn auch hinter mir bildete sich dann eine
langsam größer werdende Lücke. Gerade auf dem ersten Streckendrittel hat man einen guten Blick auf die bald langgezogene Läuferkette, aber im Windkanal auch den frischen Wind von vorne. Nach der
Spitzkehre ging es mit Rückenwind wieder in den Wald hinein. Meine Beine waren nicht so recht locker, so verzichtete ich auf irgendwelche Tempoattacken, zumal Wolfgang definitiv kein M60er war. Er war
mit gewissem Abstand vor mir, die Verfolger deutlich weiter hinten. Der kleine Anstieg fiel diesmal etwas schwer und auf einen langen Endspurt verzichtete ich auch, obwohl Wolfgang nur 15 Sekunden
vor mir finishte. Für mich waren es nach der Andeutung eines Endspurts dann 18:19 Minuten und um Gesamteinlauf der 13. Platz. Wie ich später feststellte, war dies auch der M60-Sieg, der dritte in Folge.
Und wohl auch der letzte, denn im Herbst überschneidet es sich wohl mit dem Feuchtwanger Cross. Michael Rubin finishte 44 Sekunden später und Frank Rupprecht besetzte den dritten Stockerlplatz der M60.
Nach Duschen, Bratwurst und Siegerehrung verfolgte ich dann noch die beiden letzten Läufe und es gab
wieder einen Fototermin zur Vorstellung der neuen Läufer-Cup-Broschüre. Da dadurch der letzte Bus weg war, brachte mich dann der BLV-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ralph Edelhäuser nach Roth zum Bahnhof.


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