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Ostheim, 30.05.2026
Kampf gegen die schwüle Hitze
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Für mich war es eine Premiere, den kleinen Kirchweihlauf in Ostheim zu Füßen des Hahnenkamms gibt es bereits zum achten Male. Christoph Knoll informierte mich auf Anregung von Fritz Edelmann von dieser Veranstaltung und so zog es mich an einem schwülheißen Nachmittag in unseren südöstlichen Nachbarkreis. Mangels Wirtshaus vor Ort veranstalten der VfB Ostheim und die Rechenbergschützen in ihrem Sportheim eine kleine Kirchweih, auch mit etlichen sportlichen Einlagen. Der Kirchweihlauf war heuer aber eine recht kleine Angelegenheit. Dank der Arbeit des teams um Christoph Knoll und der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr lief aber alles bestens
Beim Einlaufen prüfte ich zumindest mal den Schlußabschnitt der Runde. Insgesamt waren zwei Runden zu absolvieren, das sich dann auf 4 Kilometer summierte. Ganz flach war die Strecke nicht und der Untergrund war auch recht abwechslungsreich. Größere Probleme machte mir aber die drückende Schwüle, damit kam ich an diesem Nachmittag nicht so recht klar.
300520260030 Joerg Behrendt 300520260073kl 300520260121kl

Um 16 Uhr versammelte sich dann das kleine Feld auf dem Parkplatz. Als dann alle da waren, ging es Fünf nach Vier auch los. Ich kam sehr schwer in Schwung und daran sollte sich auch nichts mehr ändern. Von hinten war jedoch zu sehen, dass die Entscheidungen um die ersten beiden Plätze bereits gefallen waren. Der Vorjahressieger Sufiyaan Ashaaloo vom TSV Oettingen führte bereits klar vor dem Ansbacher David Unger und dahinter kam erst mal nichts. Ich selber hatte nach einer halben Runde meine Platzierung gefunden und daran sollte sich erst am Ende nochmal etwas ändern. Positiv war, dass es eine Wasserstation gab, welche man dreimal passierte. Die Strecke führte über Feldwege, auf einer halbseitig gesperrten Straße, asphaltierte Wege im Ort und über einen Acker. Im letzten Drittel der Schlussrunde schloss ich dann zum Lokalmatatodoren Lukas Peschke auf, der aber noch mal gegenhielt, dann aber plötzlich zurückfiel. Ich hatte mit der holprigen Ackerüberquerung wieder ziemlich zu kämpfen, war aber froh, dass es wohl keinen Endspurt auf Biegen und Brechen geben würde. Auch wenn Lukas auf der abschließenden Runde um den Fußballplatz noch etwas näher zu kommen schien, konnte ich mein Rennen normal vor ihm zu Ende bringen. Der Puls war jedoch aufgrund der Schwüle doch am Anschlag. Dann erholte ich mich doch und verfolgte die letzten Zieleinläufe.
Warme Duschen direkt im Sportheim, dann die Siegerehrung mit gutbestückter Präsentauswahl und schließlich auch Speis und Trank im Sportheim - da passte alles. Was nicht passte, war das schwülheiße Wetter und die leider geringe Beteiligung.
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