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Kahl am Main, 24.01.2026
Rückkehr ins Wettkampfgeschehen
Die mittelfränkischen Crossmeisterschaften in Eckental mussten aufgrund vereister Waldwege um zwei Wochen verlegt werden. So hatte ich noch Gelegenheit, vorher erste Crosserfahrungen zu sammeln. Dafür bot sich der Wald- und Crosslauf im unterfränkischen Kahl an. Die V240120260002kleranstaltung bildete auch den Auftakt zum 20. Energieversorgung MainSpessart Cross-Cup im Leichtathletikkreis Bayerischer Untermain.
Ich war schon einmal in der knapp 8500 Einwohner zählenden Gemeinde. Damals fand das Rennen jedoch nördlich der Bahn in der Nähe des Campingplatzes statt. Seit einigen Jahren läuft man jedoch einen Rundkurs durch das Stadion und durch das Waldseebad und hat alles beisammen, was man an Infrastruktur so braucht.
Nach dem Ankommen ging ich bei Sonnenschein und Temperaturen knapp über Null erst mal die Strecke ab. Fester Untergrund, kurze Asphaltabschnitte. Spikes brauchte man da nicht. Als Neuheit gab es heuer einen “Berg”; fünf Höhenmeter im Freibad zum See runter und gleich wieder hoch, der von den Teilnehmern  mit "super cool" bis "OMG" kommentiert wurde. Eckental wäre aber deutlich härter gewesen, da kam mir dieser Wettkampf schon als Aufbaurennen entgegen.
Beim Einlaufen lief ich aber erstmal vom Stadion durch Hessen zurück nach Bayern zum tiefsten Punkt des Freistaates. Dieser liegt mit 102 Metern über 240120260006klNormalnull dort, wo der Main Bayern verlässt. Auch der Cross führt ins Ausland, denn ein Teil der Liegewiese vom Waldseebad liegt in Hessen
41 Läufer und Läuferinnen, ausschließlich.am M/W20 aufwärts versammelten sich um 13 Uhr am Startbogen auf der Aschenbahn. Die 20 Läufer und Läuferinnen der U18/20 hatten später ihr eigenes Rennen ebenfalls über 3000 Meter und zwei Runden. Das waren somit 61 Teilnehmer für die Mittelstrecke...
Auf Pfiff gings um 13:02 Uhr los: Das erste Rennen des Tages. Ich stand mitten im Feld und diese Position war auch richtig. Ich kam gut weg und jenseits der Anfangsphase gab es auch kaum noch Positionsveränderungen. Zuerst auf der Rasenbahn um den Platz, dann um die Sporthalle herum und hinein ins Freibad. Die Strecke war deutlich leichter als die von Eckental, trotzdem hatte ich schnell etwas schwere Beine. Ich glaube, bereits nach einer halben Runde ergab es sich nach etwas Hin und Her, dass ich dann die vereinslose Tamara Leontidis hinter mir hatte. Nachdem sie vorher malkurz vor mir war, entschloß sie sich dann, sich ziehen zu lassen. Unsere Wege sollten sich so schnell nicht mehr trennen. Als wir das Freibad verließen, kam uns schon der führende Nick Vlasak vom LuT Aschaffenburg entgegen. Wir beide absolvierten dann die Stadionrunde und als wir wieder ins Freibad wollten, kam Nick schon wieder von vorne. Wenig später siegte er nach 10:36 Minuten mit fast anderthalb Minuten Vorsprung. Beim Ab und Auf im Freibad konnte ich mich knappvon Tamara absetzen, doch schnell war sie wieder ran.Doch dann konnte sie, wie sie selber später sagte, den Anschluss nicht mehr halten. Als es wieder nach Bayern hineinging, zog ich dann auch noch etwas an, auch wenn nach vorne eh nichts mehr zu machen war.  So passierte ich dann nach 15:30 Minuten als 22. den Zielbogen, Tamara folgte zehn Sekunden später und wir beide haben uns dann noch gutgelaunt ausgetauscht.
Körperlich hatte ich mich nicht komplett vorausgabt, noch setzten wohl die Beine das Limit. Also erst mal Tee, sich etwas Warmes anziehen, denn es dauerte dann nicht lange bis zur Siegerehrung. Da erfuhr ich dann, dass ich 65 Sekunden vor dem Alzenauer Matthias Lippert die M60 gewonnen habe. Zufrieden mit unseren Ergebnissen waren wir beide.
Kaffee und Rindwurst im Brötchen, dann Duschen in der Waldseehalle und dann ging es heim - ein schöner Tag unter Sportfreunden.
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