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Neuendettelsau, 16.10.2026 Neue Gesichter im BLV-Kreisvorstand - Zahlreiche Ehrungen
Turnusgemäß trafen sich die Vereinsvertreter des Leichtathletikkreises Ansbach in Neuendettelsau zum ordentlichen Kreistag, welcher vierjährlich stattfindet und mit Neuwahlen
verbunden ist. Der Kreisvorsitzende Frank Grumann begrüßte neben dem Ehrenvorsitzenden Wolfgang Schoeppe auch den BLV-Bezirksvorsitzenden Jürgen Bodach sowie Thomas Raßbach als
Vertreter des BLSV-Kreises Ansbach. Der Kreistag begann mit einem Gedenken an die im September verstorbene 52-jährige Tanja Altmann, die beim TSC Neuendettelsau in der Kinder- und Jugendzeit als Turnerin und
Leichtathletin sowie beim TSV 1860 Ansbach eine sehr erfolgreiche Sportlerin war. Einen Tag vor ihrem Ableben errang sie im Einzel als auch in der Mannschaft mit Jutta Schoeppe und
Agnes Düll den bayerischen Mannschaftstitel im Werferfünfkampf. Vor zwei Jahren hat der Feuchtwanger Frank Grumann kommissarisch den Kreisvorsitz übernommen, nunmehr wurde er
von den Vertretern der sechs anwesenden Vereine offiziell in dieses Amt gewählt. Als Sportwart wurde Jürgen Scheibenberger für weitere vier Jahre bestätigt. Das bislang vakante Amt des
Jugendwartes übernimmt nunmehr der Ansbacher Jared Halbig, Saskia Wolfschläger fungiert nunmehr als Referentin für die Kinderleichtathletik. Stina Luber übernimmt vom scheidenden Jan
Sereny das Amt des Kampfrichterwarts. Als Beisitzende wurden Elke Halbig und Moritz Meyer berufen. Damit konnten diesmal alle Ämter besetzt
werden, was in Mittelfranken beileibe keine Selbstverständlichkeit ist. Der Vostand bedankte sich bei Ulrike Grau und Jan Sereny, welche sich nicht
mehr zur Wahl stellten, für die langjährige Tätigkeit im Kreisvorstand.
Lang war diese die Liste der zu ehrenden Personen. Für ihre mehr als vierzigjährige Tätigkeit als Trainer und in den verschiedenen Funktionen des
Verbandes erhielten Jürgen Scheibenberger und Reiner Weißmann die Ehrennadel in Gold des Deutschen Leichtathletikverbandes. Die Silberne
Ehrennadel des Bayerischen Leichtathletikverbandes erhielten Lilly Oberseider, Jörg Behrendt, Ulrike und Erich Grau, Jared Halbig, Moritz Meyer,
Doreen Zimmermann, Saskia Wolfschläger sowie Christian, Liane und Jan Sereny.
Lang war diesmal die Listen der zu ehrenden Nachwuchssportler. Ausschlaggebend ist hier eine Platzierung unter den ersten Dreißig in der deutschen Jahresbestenliste der Berichtsjahre 2025 und 2026. Geehrt wurden
vom TuS Feuchtwangen Emma Lautner, Ben Möbus und Janto Späth, vom TV Leutershausen Ben Vetter sowie vom TSV Ansbach Isabel Rollsing, David Kleinschrodt, Matias Neutzler, Jakob Sand und Valentin Herrmann.
Die bisherigen Vorstandsmitglieder gaben einen Rückblick auf die Jahre 2025 und 2026. Es gibt im Kreis eine rege Wettkampftätigkeit, jedoch zogen sich
auch einige Vereine personal- und altersbedingt aus dem Geschehen zurück. Mit Lukas Kleinschrodt, Filip Hofmann und Simon Körber gab es im Vorjahr in der
Aktivenklasse noch drei starke nationale Leistungsträger mit vorderen Meisterschaftsplatzierungen. Nach ihren beruflich bedingten Vereinswechseln ist
diese Klasse aktuell aber sehr dünn besetzt. Dafür ist der Jugendbereich aktuell sehr gut aufgestellt, was auch die Liste der Geehrten bewies. Niemand wird
ihnen jedoch Steine in den Weg legen, wenn es eines Tages aus sportlichen oder beruflichen Gründen zu Vereinswechseln kommt. Das beste Beispiel dafür
ist der aktuelle Vizeeuropameister Florian Bremm, dessen Karriere beim TV Leutershausen begann. Positiv ist die durch Jared Halbig und Moritz Meyer
initiierte Zusammenarbeit in der Startgemeinschaft Westmittelfranken, mit welcher die vereinsübergreifende Aufstellung von Staffelteams ermöglicht wird.
Im Seniorensport waren es die gewohnten Namen, welche auch bei deutschen Titelkämpfen vorne dabei waren, allen voran natürlich Karlheinz Seyerlein als ältester aktiver Leichtathlet im Kreis.
Die Kinderleichtathletik hat sich längst etabliert und es gibt hier ebenfalls ein gutes Angebot an entsprechenden Veranstaltungen. Es zeigt sich
jedoch noch eine Diskreptanz zwischen eben diesem Mannschaftswettbewerben und dem oftmals etwas angestaubten Schulsportangebot.
Bei Laufveranstaltungen wie auch der traditionellen Crosslaufserie ist es oftmals der Nachwuchs, welcher für die größten Felder sorgt. Hier gab es
jedoch im Jahre 2025 das Problem, dass aufgrund zweier nicht angemeldete Veranstaltungen den zeitgleichen Crossläufen zahlreiche Teilnehmer
genommen wurden. Immer wieder geht auch der Appell an den Nachwuchs, sich als Kampfrichter zu engagieren. Ohne diese ist ein geregeltes
Wettkampfgeschehen nicht möglich und auch Kampfrichter haben ein Ziel vor Augen: die Weltmeisterschaften 2031 in München.



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