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Merkers, 08.02.2026 Thomas Dahmen zum zweiten Mal siegreich, Tanja Schienagel Zweite, Steffen Schmitz Dritter
Dreimal Region Hesselberg auf dem Podium: Beim 16. Kristallmarathon im Kalibergwerk vom Merkers konnte Thomas Dahmen (TSV Dinkelsbühl) auf der Marathondistanz seinen
Vorjahressieg wiederholen, seine Vereinskameradin Tanja Schienagel wurde bei den Frauen Zweite, Steffen Sc hmitz (Hesselberg Running team) bei den Männern Dritter. 13 Runden 500
Meter unter Tage, insgesamt über 700 Höhenmeter bei 21 Grad und trockener salzhaltiger Luft - das Rennen hat es in sich. Über 200 Läufer und Läuferinnen nahmen die Herausforderung der 42,195 Kilometer an,
Halb und Lampe sind Pflicht. “"Titelverteidigung geglückt. Es war ein taktisch geprägtes Rennen mit Kampf bis zu Schluss”, so kommentierte Thomas Dahmen
sein Rennen . Auf den ersten drei Runden lag er in Führung, dann setzte sich mit einem Zwischenspurt an einem Bergababschnitt der Garbsener Michal Kovacik an die Spitze. Bis zur achten Runde war selbiger für Dahmen
ausser Sichtweite, dann konnte sich der Langfurther wieder heranarbeiten und eroberte sich in Runde Zehn die Pool-Position zurück. "Dann in jedem Anstieg Gas gegeben, da dies
die Schwäche des Verfolgers war" - so hatte Dahmen eingangs der Schlussrunde eine Minute Vorsprung und konnte diesen trotz Krämpfen auf zwei Minuten ausbauen. Mit seiner Siegerzeit
von 3:02:05 Stunden war Dahmen sogar fünf Minuten schneller als vor Jahresfrist. Der dritte Platz auf dem Podium ging ebenfalls na ch Mittelfranken, denn Steffen Schmitz vom Hesselberg Running Team kam nach 3:10:45 Stunden sechs Minuten vor den
nachfolgenden Läufern als Gesamtdritter und als Sieger der Altersklasse M35 ins Ziel. "Die Mission Doppeleins ist nicht geglückt". meinte Dahmen, denn
seine Lebensgefährtin Tanja Schnienagel belegte nach 3:30:57 Stunden bei den Frauen "lediglich" Rang Zwei. Für sie war es eine Premiere, denn vor Jahresfrist konnte sie verletzungsbedingt nicht
starten und auch diesmal waren die Voraussetzungen nicht optimal. "Man muss es einfach erlebt haben. Die Kulisse ist einzigartig, der Lauf war allerdings die reinste Qual". Mangels passender
Vorbereitung hatte sie frühzeitig mit der warmen, trockenen und salzhaltigen Luft zu kämpfen. "Bei Kilometer 12 war ich mir sicher abbrechen zu müssen. Doch irgendwie ging es dann doch
tatsächlich aufwärts." So ließ sie sich auch von anderen Widrigkeiten nicht zum Aufgeben verleiten, sondern kämpfte sich durch. Nach 3:30:57 Stunden belegte sie hinter der neunzehn Jahre jüngeren
Chantal Hillig den zweiten Platz und entschied ihre Altersklasse W40 für sich. "Einmal und nie wieder", war ihr Kommentar. Man wird sehen - vielleicht will Thomas Dahmen das Triple...
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