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Dürrwangen, 15.03.2026 212 Zieleinläufe und Rekordfestival beim 17. Kappellauf Drei von sechs
Streckenrekorde sind gefallen
 Die Organisatoren der Volleyballabteilung des TSV Dürrwangen durften sich bei der 17. Auflage des Laufs zur Alten Kappel erneut über sehr
guten Zuspruch freuen. Mit 212 Finishern wurde die vor Jahresfrist aufgestellte Rekordmarke lediglich um sechs Zieleinläufe verfehlt.
Dürrwangens Bürgermeister Jürgen Konsolke schickte die Teilnehmenden auf die Reise und ließ es sich nicht nehmen, sich selber bei den
Walkern ins Feld einzureihen. Das Wetter zeigte sich ebenfalls von einer recht läuferfreundlichen Seite. Drei der sechs Streckenrekorde wurden teilweise deutlich verbesse rt.
Auf der teilweise etwas anspruchsvollen 10km-Strecke gab es 65 Zieleinläufe zu verzeichnen. Der Vorjahresdritte Sebastian Ernst (SV Virnsberg-Sommerbiathlon)
setzte sich schnell vom Feld ab und sicherte sich nach 37:06 Minuten einen ungefährdeten Tagessieg. Spannender war es im Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Am Ende konnte sich nach 37:56 Minuten
Stefan Böckler (SG Wehlmäusel) vierzehn Sekunden vor dem Ansbacher David Unger durchsetzen. Weitere elf Sekunden später folgte Matthias
Schöllhammer vom VfL Ehingen. Der Vorjahreszweite Johannes Seefahrth (FC Dombühl) finishte als Sechster, gefolgt von dem Herrieder Florian Wiehl (TSV Ansbach). Bei d en Damen erwies sich Tanja Schienagel (TSV Dinkelsbühl) als die Tagesschnellste. Mit ihren 41:57 Minuten hatte sie am Ende 30
Sekunden Vorsprung vor Martina Bickelein (TSV Oettingen). Damit unterbot die Langfurtherin deutlich den im Jahre 2018 durch Katharina Kaufmann (TSV Oettingen) aufgestellten Streckenrkord von 43:00 Minuten. Der Kampf um den dritten Podiumsplatz wurde erst auf dem Schlusskilometer entschieden. Nach mehreren Platzierungswechseln hatte dann die Vorjahreszweite Ute Heller
(Herrieder Aquathleten) nach 46:51 Minuten das bessere Ende für sich und konnte noch 21 Sekunden Vorsprung vor Luisa Langenbuch (Lauftram Taubertaltrail) herauslaufen. Die
Titelverteidigerin Silke Bohl (SV 67 Weinberg) finishte nach 48:05 min als Fünfte. Über 5,2 Kilometer gab es 55 Zieleinläufe, dazu kamen 20 walkende und wandernde Teilnehmende. Die Siegesserie von
Moritz Meyer (TuS Feuchtwangen) hält. Bereits vor der Pandemiepause finishte der Feuchtwanger in den Jahren 2019 und 2020 jeweils als Zweiter und entschied ab 2023 alle Rennen über 5
,2 Kilometer für sich. Mit seinen 18:10 Minuten hatte er diesmal fast zwei Minuten Vorsprung vor Roland Rigotti (TSG 08 Roth), der nach
20:02 min als Zweiter das Ziel erreichte. Der dritte Platz wurde im vereinsinternen Duell von Arriba Goeppersdorf ausgesputet, Tim Ehrhard setzte sich nach 20:18 min eine Sekunde vor Stefan Maul
durch. Bei den Damen konnte sich der Nachwuchs sehr gut in Szene setzten. Der deutliche
Tagessieg ging nach 24:21 Minuten mit deutlichem Vorsprung vor der 23 Jahre älteren Stephanie Berndt (TSV Dinkelsbühl). Den dritten
Podiumsplatz sicherte sich die elfjährige Luisa Opel (TSV Dinkelsbühl), die sich mit ihren 25:46 min 23 Sekunden vor Lara Mayer (TuS Feuchtwangen) durchsetzen konnte.

Rekordstimmung herrschte bei den beiden Nachwuchsrennen über 1,3 Kilometer, denn beide bereits sehr betagte Streckenrekorde fielen. Ben
Möbus (TuS Feuchtwangen, Altersklasse M13) unterbot mit seinen 4:16 min die vor dreizehn Jahren durch den damals ein Jahr älteren Tobias
Heller (TSV Dinkelsbühl) aufgestellte Bestmarke um neun Sekunden. Mit Elia Hirsch, Benedikt Brüger und Emil Buckel folgten drei seiner Vereinskollegen auf den weiteren Plätzen.

Die bisherige Bestmarke der Mädchen von 4:49 min wurde bereits beim zweiten Kappellauf im Jahre 2009 durch Daniela Hirsch (TuS
Feuchtwangen) aufgestellt. Ihre Vereinskollegin Lia Hammer pulverisierte diese Marke regelrecht und hatte am Ende mit der neuen Rekordzeit
von 4:27 min 47 Sekunden Vorsprung vor den nachfolgenden Paulina Richter und Sofina Ansorge (beide TSV Dinkelsbühl). Aus Gründen der
Streckenkapazität laufen Mädchen und Buben in getrennten Rennen, doch könnten sich Hammer und Möbus im direktem Vergleich auf Augenhöhe begegnen, liegt der Zeitunterschied noch nur bei elf Sekunden. l 
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