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Unterwurmbach, 23.07.2005                 www.altmuehlseelauf.de
Christian Strauch als Schnellster um den Altmühlsee

Der Altmühlsee-Halbmarathon – die teilnehmerstärkste Laufveranstaltung in der Region. Zweifelsohne ein Höhepunkt, was die fleißigen Unterwurmbacher Organisatoren um Dieter Seßler alle Jahre wieder auf die Beine stellen. Der Wechsel vom Samstagmorgen auf den Abend kam bei den Läufern an – 719 erreichten bei relativ angenehmen Temperaturen, aber sehr störendem Wind das Ziel.. Von Start weg sah es wieder nach einem Zweikampf zwischen Karl Durst (DJK Pleinfeld) und dem Lichtenauer Christian Strauch (SC Roth) aus. Beide setzten sich an die Spitze, doch nach nicht einmal 5 km war das duell schon entschieden. Karl Durst bekam schwere Probleme und musste abreißen lassen. So konnte Christian Strauch das Rennen in 1:16:49 für sich. Zweiter wurde so in 1:17:44 Jhony Quinones vom Team Klinikum Nürnberg, Karl Durst kämpfte sich in 1:20:25 noch als Dritter ins Ziel und aufs Treppchen. Auf Rang vier der beste Vertreter des BLV-Kreises Ansbach: Friedrich Schüber (TV Gunzenhausen) wurde in 1:21:17 auch Stadtmeister. Und als Fünfter in 1:22:11 der beste Ansbacher: der frischgebackene Ironman Stefan Bömoser (LT Ansbach) hatte sich von seinem Triathlon vor drei Wochen schon gut erholt. Neunter der zweite Gunzenhäuser: Jürgen Friedrich in 1:22:40. Auf Rang 14 trotz Problemen mit einer Blase: Jörg Behrendt (LG Kreis Ansbach) in 1:23:25, aber zunächst mal wieder außer Gefecht. Weiter aus Ansbacher Sicht: 23. Günther Schuh (TV Heilsbronn) 1:25:23; 25. Günther Preu (TSV Rothenburg) 1:25:28; 27. Martin Johannes Trumpf (TV Heilsbronn) 1:25:43 ; Willi Lechner (DKB) 1:29:12; Fitz Edelmann 1:29:32; Wuldhard Fahsold 1:29:56 und damit 1. in der M60. Wer mehr wissen will – die Ergebnise in der Ergebnisrubrik.

Bei den Frauen war Simone Track (TS Herzogenaurach) in 1:28:05 die Schnellste. Aus Ansbacher Sicht sticht natürlich der Dreifachsieg der Lauftreff-Frauen in der W55 hervor: Elfriede Pawlikowski, Jutta Schrenk und Traudl Rosenbauer holten sich damit auch den Sieg in der Mannschaftswertung der Frauen.

Presseschau:
Altmühlbote vom 25.07.2005:
Tolle Premiere mit Rekordbeteiligung
Von 740 Halbmarathonläufern kamen 719 ins Ziel – Christian Strauch vorne
UNTERWURMBACH (ko) – Nach zehn Starts in den frühen Morgenstunden gab es bei der ersten Abendveranstaltung in der nun elfjährigen Altmühlsee-Halbmarathon-Geschichte mit 740 Teilnehmern gleich eine Rekordbeteiligung. Als erster der 719 Finisher erreichte der für den SC Roth startende Lichtenauer Christian Strauch nach einer Stunde, 16 Minuten und 49 Sekunden das Ziel. Hinter dem Peruaner Jhony Quinones (1:17:44) und dem Pleinfelder Karl Durst (1:20:25). Vierter wurde Friedrich Schübel (1:21:17), der sich kurz nach seinem 46. Geburtstag zum dritten Mal in Folge den Stadtmeistertitel holte.
Beim elften Halbmarathon des SV Unterwurmbach zum zehnten Mal dabei war auch sein TVG-Teamgefährte, Freund und „Vize“ Jürgen Friedrich, der Westheimer Ernst Bloß und Manfred Schwab aus Petersaurach. Wie viele andere auch zum ersten, bestimmt aber nicht zum letzten Mal um den Altmühlsee gelaufen ist der blinde Jeffrey Norris. Doppelt so schnell als das von Rainer Kerner geführte texanisch-fränkische Lauf-Duo vom stark vertretenen Team Klinikum Nürnberg war der TSV Heideck unterwegs. Dessen Triathlonteam gewann mit 1:03:56 Stunden die 20. Auflage des 20 Quartett starken Staffelwettbewerbs, mit dem – lang ist’s her – 1986 eigentlich alles begonnen, der 1993 mit 70 Mannschaften seinen absoluten Höhepunkt und 1999 mit 19 seinen totalen Tiefpunkt hatte.
Knapp 13 Minuten schneller als die beste Staffel legte die gut 21 Kilometer der 21-jährige Christian Strauch zurück. Der für den SC Roth startende „Halbprofi“ unterbot zwar seine Zeit von 2003 um über drei Minuten, gewann aber nur mit der langsamsten Siegerzeit in der elfjährigen Halbmarathon -Geschichte. Vor zwei Jahren war er noch Vierter hinter Karl Durst, der sich in Abwesenheit des siebenmaligen Gewinners Paul Sichermann und Vorjahressiegers Thomas Herrmann nach einem 4., 3. und 2. insgeheim den 1. Platz erhofft hatte.
Doch nach drei gemeinsamen Kilometern zog Christian Strauch auf und davon und wenig später auch noch Jhony Quinones vorbei. Und wer weiß, wie der 11. Halbmarathon ausgegangen wäre, hätte sich der 23 Jahre alte Peruaner vor seinem zweiten Halbmarathon nicht beim Fußballspielen verletzt. Der aus der 3030 Meter hoch gelegenen Andenstadt Huarez stammende Wahl-Nürnberger empfand die Flachlandetappe eigentlich nur wegen seiner Schienbeinschmerzen anstrengend.
Anderen hingegen machte der Wind zu schaffen, der laut Christof Lautner aus Gunzenhausen „rauf bis Muhr und rüber bis Streudorf gepfiffen“ hat. Zurück nach Unterwurmbach gab es dann zwar statt Gegen- und Seiten- hauptsächlich Rückenwind, doch dafür wurden die Füße immer schwerer. Mit den ständig wechselden Windböen zu kämpfen hatte auch Karl-Heinz Oberhuber. Der Organisator des Landkreislaufs schwärmte allerdings im Ziel über die äußeren Bedingungen, die „besser gar nicht hätten sein können“.
Damit traf Oberhuber auch die Stimmung im Zielbereich, wo sich zur ersten Abendveranstaltung weitaus mehr Besucher eingefunden hatten als zu den zehn Morgenläufen zuvor. Und so fühlten sich die Organisatoren der Doppel-Laufveranstaltung in ihrer Entscheidung bestätigt, den Start von 9 auf 18 Uhr zu verlegen. Wurden die Schlussläufer der 20 Staffeln und die 719 Finisher von Dieter Seßler wieder namentlich begrüßt, so hatte sich der Stadionsprecher schon vor dem Start bei allen aus den sieben bayerischen Regierungsbezirken stammenden und sogar bis aus Köln, Berlin oder sogar Kiel angereisten Teilnehmern für ihr Kommen bedankt. Am stärksten vertreten war der Lauftreff Ansbach Nord mit 26 Aktiven.
Auch im Namen des noch aus Werner Albrecht, Hans Neumeyer, Wolfgang Oechslein, Klaus Reutner und Erich Söllner bestehenden Orga-Teams verbeugte er sich vor allen Sponsoren und den zahllosen Helfern im Start- und Zielbereich, an den neuralgischen Streckenpunkten, den sechs Getränkestellen um den Altmühlsee oder den Verpflegungsstationen. Gefreut haben sich die Organisatoren bestimmt auch über die ausschließlich positiven Gästebucheintragungen im Internet wie zum Beispiel von Michaela Botz („eine tolle Veranstaltung mit super Stimmung und klasse Versorgung“) oder Alfred Baur („die Strecke und die Stimmung beim Lauf war überwältigend“). Dieser Meinung nur anschließen konnte sich Engelbert Leibl. Der Neustädter war „aus rein beruflichen Gründen“ einer der über 100 Nachmelder und will nächstes Jahr auf jeden Fall wieder vom SV Unterwurmbach aus um den Altmühlsee laufen. Weil seine beiden Kinder nach Hause wollten, musste sich die vierköpfige Familie nicht nur die Siegerehrung durch den SVU-Vorsitzenden Thomas Eischer und Stadionsprecher Dieter Seßler, sondern auch die „Revival-Band“ entgehen lassen.
 

FLZ, 29.07.2005:
Erfolgreiche Ansbacher Läufer/innen beim Altmühlsee-Halbmarathon
Quantitativ und qualitativ stark

ANSBACH - Beim 11. Altmühlsee-Halbmarathon, dem mit 719 Finishern teilnehmerstärksten Lauf der Region, setzten sich auch die Vertreter/innen des Lauftreffs Ansbach-Nord sowie der LG Kreis Ansbach/TSV Ansbach sehr gut in Szene. Für den Glanzpunkt sorgte allerdings der 21-jährige Lichtenauer Christian Strauch, der für den TSV Roth läuft. Er wurde in 1:16:49 Stunden Gesamtsieger des Altmühlsee-Halbmarathons.

Mit 28 Läuferinnen und Läufern stellte der Lauftreff Ansbach-Nord nicht nur die größte Gruppe für den Halbmarathon, sondern auch eine der erfolgreichsten. Schnellster Läufer des Vereins war Stefan Bömoser, der - obwohl er die Strapazen des erst kürzlich bestrittenen Triathlons in Roth noch in den Beinen spürte - als Gesamtfünfter in 1:22:12 std ins Ziel kam und in der Altersklasse M 30 Platz eins belegte. Ebenfalls Siegerin ihrer Altersklasse (W 55) wurde Elfriede Pawlikowski, deren 1:39:10 std den hervorragenden 157. Platz bei insgesamt 719 Finishern bedeutet. Hervorzuheben sind auch die Leistungen nachfolgender LT-Läufer/innen: Wilhelm Schulze 1:34:46 (6. Platz M 55), Gerhard Nefzger 1:39:29 (27. M 45), Claudia Rost 1:39:45 (4. W 35) und Helmut Breit 1:39:56 (37. M 40).

Seitens der LG Kreis Ansbach/TSV Ansbach glänzte wieder einmal Wulfhard Fahsold mit einem Sieg in seiner Altersklasse. In 1:29:56 std entschied er die M 60 für sich und belegte im Gesamteinlauf aller Teilnehmer den 63. Platz. Als Schnellster des LG-Quartetts erwies sich der Burgoberbacher Jörg Behrendt. Mit einer Zeit von 1:23:25 std kam er als 14. ins Ziel auf den Unterwurmbacher Sportplatz und belegte in seiner Altersklasse M 40 den 2. Platz. Hartmut Reuter mit 1:37:43 std und Johann Schmidt mit 2:03:44 std komplettierten die Leistungen des Quartetts. Das Team Behrendt-Fahsold-Reuter holte sich so in der Mannschaftswertung mit einer Gesamtzeit von 4:31:04 std den 4. Platz.

Der TSV Dinkelsbühl war mit fünf Läufern vertreten. Gut in Form präsentierte sich über die 21,1 Kilometer der Dennenloher Willi Lechner in 1:29:12 std (Gesamt 58., 11. M 45). Einen Platz hinter ihm kam Fritz Edelmann ins Ziel (1:29:32, 4. M 55). Reinhard Joas belegte in der M 55 mit 1:46:27 den 15. Platz (Gesamt 282.). Immer besser in Schwung kommt Karl-Heinz Schürlein aus Weiltingen (1:31:28, Gesamt 80., 5. M 50). Das gute Abschneiden der TSV-Läufer vervollständigte Jürgen Hohlheimer aus Wassertrüdingen mit 1:31:48 (14. M 40, Gesamt 82.). In der Mannschaftswertung belegte Dinkelsbühl mit Lechner, Edelmann und Schürlein einen hervorragenden 3. Platz. Friedrich Schwab vom TSV Geslau finishte in 1:38:55 std (9. M 55, Gesamt 155.).